Königsdisziplin: Kauf- und Preisverhandlung beim Immobilienverkauf

Wenn Sie ein Haus verkaufen oder Ihre Wohnung veräußern, ist die Kauf- und Preisverhandlung die Königsdisziplin. Beim Immobilienverkauf erhalten Sie nicht das Geld aus der Immobilienbewertung oder dem Inserat. Sie erhalten den Preis, den Sie mit dem Käufer verhandeln. Deshalb ist die Preisverhandlung die Königsdisziplin beim Immobilienverkauf. Hier und jetzt entscheidet sich, was die Mühe aus der Zusammenstellung der Unterlagen, dem Ansprechen der richtigen Zielgruppe und die Besichtigung mit ausgesuchten Kaufinteressenten wert sind.

Eine Immobilie zu verkaufen heißt nicht, sich „irgendwo zu einigen“. Eine Immobilie gekonnt zu verkaufen bedeutet, die begründeten Vorstellungen von einem fairen Preis im Dialog von Mensch zu Mensch durchzusetzen. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten. Die Aufgabe ist es also, durch die gekonnte Form bald die Voraussetzungen für diesen Erfolg zu schaffen.

Mehrere potenzielle Immobilienkäufer finden

Eine ideale Ausgangsposition ist es, wenn direkt drei oder vier Interessenten die Immobilie kaufen wollen und dies auch können. Deshalb muss es das Ziel des professionellen Immobilienmaklers sein, stets mehr als einen Käufer präsentieren zu können. Denn so ist gewährleistet, dass der Immobilienverkauf sicher abgeschlossen werden kann. Das gilt für Immobilienverkäufer in Düsseldorf und den Nachbarstädten – aber vor allem auch in schwächeren Immobilienmärkten in NRW.

Den Verkaufspreis durch Kompromisse beim Immobilienverkauf durchsetzen

Bei einem Immobilienverkauf geht es nicht nur um den Preis für die zu erwerbende Immobilie. Wer exzellent vorbereitet ist, kennt die Bedürfnisse des Kunden – und auch dessen Bedenken oder Herausforderungen beim oder nach dem Kauf.

Oft ist die Frage des Auszugs oder des Einzugs zu klären. Manchmal wünscht sich der Käufer kleine Verbesserungen, die für den Immobilienkäufer eine Hürde darstellen. Das Zugeständnis kann für den Verkäufer einen geringen Wert haben, ist aber für den Immobilienkäufer sehr wichtig: zum Beispiel ein Fenster auszutauschen oder den Öltank noch einmal randvoll zu machen. Menschen kaufen bei Menschen – und deshalb ist es richtig, auch hier gut zuzuhören. Dann braucht es diese unangenehmen „Maklertricks“ nicht, dass man ja noch „einen anderen Interessenten habe“.

Das Bieterverfahren beim Immobilienverkauf

Eine weitere Möglichkeit den Kaufpreis für eine Immobilie zu bestimmen, ist das Bieterverfahren bei den Kaufverhandlungen. Das Bieterverfahren beim Immobilienverkauf ist weder eine Versteigerung noch ist es eine Auktion. Das Bieterverfahren ist ein sehr transparentes und effektives Verfahren einen Kaufpreis zu ermitteln, wenn es dem Verkäufer der Immobilie vornehmlich um dessen Höhe geht.

Wichtig ist eine glasklare Kommunikation: die Kaufinteressenten dürfen nicht überrumpelt werden. Doch was unterscheidet die verschiedenen Möglichkeiten der Preisfindung?

Ein Bieterverfahren ist keine Auktion oder Versteigerung der Immobilie

Bei einer Immobilienauktion wird der Notarvertrag direkt im Anschluss an die Auktion geschlossen. Die Einstiegspreise liegen weit unter dem Marktwert, um das Interesse der Immobilienkäufer anzuheizen. Bei oft 15 Prozent Auktionsgebühr, der Grunderwerbsteuer und den Notarkosten kann der Bieter direkt 20 bis 25 Prozent auf sein Gebot aufschlagen. Versteigerungen hingegen sind oft Zwangs- oder Teilungsversteigerungen vor Gericht. Die Versteigerung und deren Ablauf ist im Unterschied zur Immobilienauktion gesetzlich streng reguliert.

Die Versteigerung und die Auktion bestimmen den Käufer ausschließlich nach dem höchsten Preis. Alle anderen Aspekte des Immobilienverkaufs und Immobilienkaufs bleiben unberücksichtigt. Damit die Veranstaltung für den Immobilienverkäufer ein Erfolg wird, ist die Teilnahme an der Auktion oder der Versteigerung nicht geregelt.

Voraussetzung für ein gelungenes Bieterverfahren beim Immobilienverkauf

Das Bieterverfahren bei einem Immobilienkauf geht hier einen völlig anderen Weg. Die Teilnahme ist auf ausgesuchte Kaufinteressenten begrenzt. Deshalb können wir als Immobilienmakler im Vorfeld die für die Immobilie individuell besten Käufer aussuchen. Ein erfolgreiches Bieterverfahren hat mehrere Voraussetzungen:

  • mehrere geprüfte Kaufinteressenten zu einem Zeitpunkt,
  • das Bieterverfahren muss für die Bieter transparent sein,
  • die Kriterien der späteren Käuferauswahl müssen feststehen.

Ein Bieterverfahren kann auf zwei Wegen stattfinden. Die erste Variante ist es, einen Termin für die verschiedenen Gebote der Kauf Interessenten vorzugeben. In dieser Frist können die Bieter Ihr Höchstgebot abgeben. Dann steht der Höchstbietende fest. Dieses herkömmliche Bieterverfahren ist allerdings nicht sehr transparent.

Die Vorteile des Bieterverfahrens beim Immobilienbüro Feldt

Aus unserer langjährigen Erfahrung mit Versteigerungen haben wir ein wesentlich transparenteres und für den Immobilienverkäufer effektiveres Bieterverfahren entwickelt.

Unser exklusives Online-Bieterverfahren

Dieses elektronische Bieterverfahren ist sehr transparent und oft erstaunlich erfolgreich. Das liegt sicherlich daran, dass die meisten Menschen bereits auf Online–Aktionsplattformen gute Erfahrungen gesammelt haben. Die Unterschiede:

  • die technische Umsetzung findet auf unserer Webseite statt,
  • der Beginn und das Ende der Versteigerung wird mit den Beteiligten abgestimmt,
  • jeder Kaufinteressent sieht sehr transparent, was ein Konkurrent geboten hat.

Technisch ist eine entscheidende Finesse eingebaut: nach Ablauf der Bietfrist sind Gebote weiterehin möglich – und zwar so lange, bis 2 Minuten lang kein höheres Gebot eingegangen ist. Als Verkäufer sind Sie bei unserem Bieterverfahren nicht daran gebunden, automatisch den Höchstbietenden als Käufer des Hauses oder der Wohnung auszuwählen. Wir haben stets einen persönlichen Eindruck von den ausgesuchten und geprüften Bietern. Als Team finden wir gemeinsam den besten Partner für den Notartermin. Wobei man auch dies dann vorher sauber kommunizieren muss.