Die erfolgreiche Immobilienbesichtigung

Kommen wir direkt auf den Punkt. Eine Immobilienbesichtigung muss man nicht ausführlich „psychologisieren“. Dennoch hat Kaffeeduft selten geschadet. Und bei leer stehenden Immobilien bringen wir kleine Boxen mit, die lange die gerade aktuellen Charts leise im Hintergrund ertönen lassen. Akkus und die Musik-Streamingdienste machen möglich, was vor Jahren noch undenkbar war.

Wichtig ist es dennoch, die Dinge aktiv anzusprechen, die ohnehin jeder Kaufinteressent sehen möchte, damit Vertrauen in den Verkäufer und insbesondere in die Immobilie verstärkt wird. Das sind die besprochenen „Big Five“. Jeder Interessent will sich über Fenster, Heizung, die Elektroleitungen, Wasserleitungen, das Bad (!) usw. informieren.

Profis lassen die Immobilienbesichtigung gerne im Keller enden. Das ist nahe am Ausgang und idealerweise steht dort der nächste Interessent. Besonders eignet sich dies bei der Besichtigung von Eigentumswohnungen. Denn auch für Immobilienbesichtigungen gilt: Konkurrenz belebt das Geschäft ganz enorm.

Es ist sehr sinnvoll, den potenziellen Käufern zum Abschied eine Übersicht der Immobilie zu überreichen, Dort sind die Fakten zur Immobilie und der Endpreis, also Kaufpreis plus Grunderwerbsteuer und Notar- und Gerichtskosten, aufgeführt. Zur Verabschiedung ist eine feste Vereinbarung günstig – und zwar dergestalt, dass die Interessenten aktiv werden müssen, wenn sie die Immobilie erwerben möchten oder sich weitergehende Fragen ergeben haben.