Seniorengerechtes Wohnen nach Umbau der eigenen Immobilie

Glückliches Paar in eigener Immobilie bei Wohnen im Alter

Seniorengerechtes Wohnen bedeutet oft, die eigene Immobilie nach den neuen Bedürfnissen umbauen zu müssen. Die Planung und Ausführung nimmt einige Zeit und Geld in Anspruch. Die Umsetzung der Maßnahmen erfordert allein deshalb einige Zeit, weil viele Aufgaben parallel gelöst werden müssen. Wenn es also jetzt Zeit für ein neues Bad ist, dann können Sie diese Investition als Testlauf für größere Lösungen ausprobieren.

Umbauten zur Barrierefreiheit vom Eingang bis zum Schlafzimmer oder Balkon und Terrasse stellen einen wesentlich größeren Aufwand dar. Jetzt sind ständig Handwerker im Haus – Lärm, Dreck und Einschränkungen inklusive. Bei der Planung ist es wichtig, dass die Kosten den Wert der Immobilie steigern – und gegebenenfalls wieder zurückgebaut werden können. Der Lohn der Mühe und der Kosten ist: Sie können in der gewohnten Umgebung bleiben.

Wir sorgen mit Rat und Tat dafür, dass Sie lange in der gewohnten Umgebung leben können. Vom seniorengerechten Umbau der eigenen Immobilie über den späteren Verkauf bis hin zur Suche nach einem neuen Zuhause.

Unser Maßstab sind alleine Ihre Bedürfnisse und Wünsche. Wenn Sie von guten Ratschlägen genug haben, rufen Sie mich gerne an: Thomas Siedler, 0211-5665063.

Mithilfe eines Immobilienexperten lässt sich alternativ eine Wohnung finden, die Ihren Wünschen und Bedürfnissen entspricht – und ebenfalls die Bedürfnisse eines altersgerechten Wohnens erfüllt.

Diese kann in der Nähe liegen. Manchmal ist es besser, die bisherige Umgebung zu verlassen. Das Stadtzentrum ist oft die bequemere Wahl. Ist später das Autofahren nicht mehr möglich und Arztbesuche werden häufiger, ist ein schönes Haus im Außenbezirk vielleicht nicht mehr die bessere Wahl, sondern eine Stadtwohnung.

Checkliste für seniorengerechtes Wohnen

Egal, ob Sie sich für ein neues Zuhause oder einen fundierten Umbau entscheiden: diese Ansprüche sollten Sie an das bisherige oder das neue Zuhause stellen. Soll das neue Zuhause barrierefrei, barrierearm, altersgerecht oder behindertengerecht sein? Es gibt eine Vielzahl von Schlagworten um das Thema „Seniorengerechtes Wohnen“. Hier gilt es für eine Bestandaufnahme, die besten Frage zu stellen. Die gelten unabhängig vom babylonischen Sprachgewitter.

Schwerpunkte der Überlegung sind

  • der bequeme Zugang zur Immobilie,
  • die Bewegungsfreiheit in den Räumen und
  • die Vermeidung von Gefahrenquellen.

Ist die Beweglichkeit in den Räumen gewährleistet, so richten sich die Überlegungen auf die Schlafräume, die Küche und vor allem das Bad. Letztendlich kann es ein Ziel sein, eine später notwendige Pflege in den Räumlichkeiten zu ermöglichen.

Zugang und Beweglichkeit in der Wohnung

  • Ist der Wohnraum ohne Stufen und Schwellen zu erreichen?
  • Können Treppen oder andere Höhenunterschiede durch eine Rampe, einen Aufzug oder andere Lösungen überwunden werden?
  • Gibt es im Treppenhaus beidseitig Handläufe?
  • Sind der Balkon oder die Terrasse ohne Stufen zu erreichen?
  • Ist der Flur mindestens 120 Zentimeter breit, damit ein Gehwagen (Rollator) bewegt werden kann?
  • Ist die Klingel gut hör- beziehungsweise in den Aufenthaltsräumen sichtbar?

Allgemeine Überlegungen für alle Räume

  • Haben die Türen eine Breite von 80 beziehungsweise 90 Zentimeter, damit Sie diese auch mit mobilen Transportmitteln ungehindert passieren können?
  • Sind in allen Räumen Fenster, die Sie leicht öffnen können?
  • Gibt es Stolperfallen wie Kabel, Übergänge in den Türzargen oder andere Unebenheiten?
  • Sind die Teppiche rutschfest verlegt?
  • Sind die wichtigsten Bedienelemente (Lichtschalter, Türgriffe, Steckdosen) in einer Höhe von 85 Zentimeter angebracht?
  • Sind der Türöffner und die Gegensprechanlage leicht zu erreichen und zu bedienen?

Störende Engpässe im Badezimmer beseitigen

Für Seniorinnen und Senioren ist das Badezimmer einer der gefährlichsten Orte im eigenen Zuhause. Es ist rutschig, die tägliche Körperpflege wird durch die Einschränkung der Beweglichkeit immer schwieriger. Früher oder später kommt auch die Angst dazu, sich unbefangen in dem Badezimmer zu bewegen. Deshalb ist es besonders wichtig, diese Räume für die Körperhygiene sicher und bequem auszustatten. Oft ist ein neues Bad der erste Schritt zum seniorengerechten Wohnen. Darauf sollten Sie achten:

  • Hat das Bad eine bodengleiche Dusche, die leicht begehbar ist?
  • Wenn nicht, gibt es eine Stelle im Bad, wo problemlos eine bodengleiche Dusche eingebaut werden kann und genügend Raum für Gehhilfen bietet?
  • Gibt es in der Dusche einen Klappsitz oder einen Hocker?
  • Gibt es Haltegriffe im Bad beziehungsweise sind die Wände so stabil, dass bei Bedarf Haltegriffe montiert werden können?
  • Ist eine Rutschgefahr in der Dusche oder Wanne gegeben?
  • Können Sie das WC selbstständig benutzen?
  • Können Sie sich vor dem Waschtisch bequem setzen und sich dann im Spiegel sehen?
  • Schlägt die Tür des Bades und der WCs nach außen auf und kann sie im Notfall von außen entriegelt werden?
  • Gibt es vor dem WC und dem Waschbecken eine Bewegungsfläche von mindestens 120 mal 120 Zentimeter?

Die Küche an den neuen Bedürfnisse anpassen

Auch die Küche steht vor einigen Veränderungen, wenn sie dem seniorengerechten Wohnen entsprechen soll.

  • Hat die Küche eine Sitzgelegenheit?
  • Sind die Arbeitsplatte und die Kochstelle unterfahrbar, falls Sie auf den Rollstuhl angewiesen sind?
  • Haben Sie eine Herdüberwachung mit Abschaltautomatik?
  • Sind alle Küchengeräte und Küchenschränke gut erreichbar?

Das Wohnzimmer und das Schlafzimmer im Schnellcheck für seniorengerechtes Wohnen

  • Hat das Bett die richtige Höhe, sodass Sie leicht aufstehen können?
  • Ist das Bett von drei Seiten zugänglich, damit im Pflegefall ungehindert Hilfe geleistet werden kann?

Die eigene Immobilie umbauen oder im neuen Zuhause seniorengerecht Wohnen?

Durch eine Immobilienbewertung und eine Bezifferung der notwendigen Maßnahmen zeigen wir Ihnen gerne auf, wie hoch die Kosten für einen seniorengerechten Umbau für Sie sein werden. Viele unserer bisherigen Mandant*innen und Kund*innen haben uns nach der gemeinsamen Auswertung der Möglichkeiten und Chancen auch nach Alternativen gefragt. Eine davon möchten wir hier und heute exemplarisch vorstellen

Eine Alternative zum seniorengerechten Umbau der eigenen Immobilie kann der Kauf und Umbau einer geeigneten Wohnung oder eines geeigneten Hauses sein. Wenn Sie in eine Wohnung ziehen, die speziell für Senioren geplant ist, so werden Sie viele Ausstattungsmerkmale bereits standardmäßig vorfinden. Eine Alternative kann eine geeignete leer stehende Wohnung sein, die nach eigenen Vorstellungen bedarfsgerecht umgebaut wird. Hierfür gibt es Fördermittel der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die mit Zuschüssen und passenden Krediten unterstützt.

Fördermittel für seniorengerechtes Wohnen nutzen

Die KfW fördert zusätzlich Einzelmaßnahmen zur Barrierereduzierung, Umbau­maßnahmen zum Standard „Altersgerechtes Haus“, die Umwidmung, Wohnflächenerweiterung oder -teilung und den Kauf von barrierearm umgebautem Wohnraum.

Für Eigentümer eines Hauses oder Reihenhauses oder einer Doppelhaushälfte wird sich meist die Wohnfläche verringern. Bei einem Kauf einer passenden, modern ausgestatteten Wohnung kann der Kaufpreis durch den Verkauf des Hauses abgedeckt werden. Für Eigentümer von Wohnungen lohnt sich die Betrachtung dieser Frage ebenfalls. Was Sie bei allen Entscheidungen sicherlich bereits bedenken. Alle diese Transaktionen sind nur gut für Sie, wenn die Sicherheit Ihres Eigentums bei Kauf und Verkauf immer gewährleistet ist. Während finanzielle Risiken in jungen Jahren noch ausgeglichen werden können, ist dies ab dem Renten- oder Pensionsalter oft nicht mehr möglich.

Wir unterstützen Sie gerne mit guter Beratung und tatkräftigem Tun bei der Umsetzung Ihrer Pläne. Vereinbaren Sie einfach einen Termin mit unserem Immobilienexperten.

Wir unterstützen Sie gerne mit guter Beratung und tatkräftiger Unterstützung bei der Umsetzung Ihrer Pläne. Vereinbaren Sie einfach einen Termin mit unserem Immobilienexperten.

Ein weiterer Weg, die eigene Immobilie besser handhabbar zu machen, ist eine Aufteilung der Immobilie.