Die eigene Immobilie aufteilen

Älteres Paar bei Beratung zur Immobilienteilung fürs Wohnen im Alter

Eine Aufteilung der eigenen Immobilie kann bei den eigenen Plänen für das Wohnen im Alter extrem nützlich sein. Eine Teilung der Immobilie kann verschiedene Vorteile haben:

  • der persönliche Aufwand für das Wohnen in den eigenen vier Wänden verringert sich,
  • es bieten sich Möglichkeiten, mit anderen Menschen zusammen zu wohnen,
  • eine Vermietung ist möglich – entweder als Untervermietung oder von ganzen Teilen der Immobilie ,
  • ein Verkauf nur eines Teils der Immobilie wird möglich.

Die einfache Lösung: Wohnfläche verkleinern

Ist der eigene Flächenbedarf nicht mehr so groß, bietet es sich an, die Wohnfläche zu verkleinern. Dieser Freiraum kann beispielsweise zur Vermietung genutzt werden. Jetzt erzielt die eigene Immobilie Mieteinnahmen und trägt so zur Altersversorgung bei. Wem das nicht so wichtig ist, der freut sich vielleicht über nette Gesellschaft.

Möglicherweise bietet sich aber auch ein Ausbau des Souterrains zu einer separaten Wohnung an. Möglicherweise ist es auch angebracht, schwer erreichbare Räume im Ober- oder im Dachgeschoss zur Verfügung zu stellen. In erstaunlich vielen Immobilien lassen sich ganz individuelle Lösungen für das Wohnen im Alter finden. Ist die Immobilie groß genug, ist der Fantasie kaum Grenzen gesetzt.

Ein Grundstück teilen und bebauen

Ist die Grundstücksfläche groß genug, können Sie eine Teilung der Fläche in Erwägung ziehen. Eine Idee könnte sein, dass auf der größeren Grundstücksfläche stehende Haus zu verkaufen oder zu vermieten. Auf der weiteren Fläche kann dann neu gebaut werden. Gerade die Entwicklung neuer Hausformen – wie zum Beispiel das kleine „Tiny Haus“ – eröffnet hier neue Möglichkeiten. Tiny Häuser sind Häuser mit einer kleinen Wohnfläche, die nicht so viel Grundfläche benötigen und schnell zu bauen sind. 

In der Regel lohnt sich solch eine Realteilung einer Immobilie aus finanziellen Erwägungen. Die Kosten für die Realteilung eines Grundstücks sind nicht so hoch, wie die finanziellen Vorteile einer wirtschaftlich optimierten Nutzung.

Ob eine Teilung des Grundstücks und eine Bebauung funktioniert, liegt an dem Flächennutzungsplan, dem Bebauungsplan und der Bauordnung. Ob und wie die Pläne realisiert werden können, hängt also von verschiedenen rechtlichen Vorschriften ab. In aller Regel beraten die Bauämter der Städte und Gemeinden die Bürger beim Neubau von Immobilien.

Wir sorgen mit einem ganzheitlichen Ansatz dafür, dass Sie Ihre Wünsche und Träume für das Wohnen im Alter verwirklichen. Als erfahrene Immobilienexperten können wir auf der gesamten Klaviatur spielen, um ihre Ziele und Wünsche kompetent, sicher und preiswert umzusetzen.

Sinnvoll ist es, wenn Sie zuvor den möglichen Verkaufspreis der Immobilie oder den erzielbaren Mietzins genau kennen.

Ein Wohnhaus aufteilen

Ist die Immobilie baulich dafür geeignet, kann ein herkömmliches Wohnhaus in zwei Wohnungen aufgeteilt werden. Notwendig ist dafür, dass zwei abgeschlossene Wohnungen existieren. Die Bauverwaltung prüft dies und erteilt eine Abgeschlossenheitsbescheinigung. Damit wird bescheinigt, dass die einzelnen Wohnungen die Erfordernisse einer separaten Wohnung erfüllen – zum Beispiel über einen eigenen Eingang verfügen.

Ist die Frage der separaten Wohnungen positiv beschieden, so fertigt der Notar eine Teilungserklärung für das Gebäude an. Darin wird der Umfang der beiden Wohneigentume definiert. Jetzt legt das Grundbuchamt neue Grundbücher an. Wesentliche Punkte des gemeinschaftlichen Zusammenlebens legt die Gemeinschaftsordnung fest.

Jetzt ist der Weg frei, um eine der beiden Wohnungen zu verkaufen oder zu vermieten.

Das Wohneigentum teilen

Theoretisch ist es auch möglich, ein bereits bestehendes Wohneigentum noch einmal aufzuteilen. Allerdings bieten die meisten Wohnimmobilien nicht die Möglichkeit, einen zweiten separaten Eingang zu schaffen. Der separate Eingang ist eine der Voraussetzungen für die Erteilung einer Abgeschlossenheitsbescheinigung. Bei besonders großen Immobilien – zum Beispiel vollständigen Etagen in Mehrfamilienhäusern des 19. Jahrhunderts – kann eine Prüfung im Einzelfall jedoch lohnen.