fbpx

Altersgerecht Wohnen ist ein Thema für ältere Menschen. Ich gehöre zur Generation 50+, bald 60+ an. Dann kommen 70+, 75+, 80+, und wenn es gut läuft, noch viel mehr. Vielen meiner Kundinnen und Kunden geht es ähnlich. Wir können uns noch an die ersten Touren im alten Käfer, den Nokia-Klingelton und die Shows von Rudi Carell erinnern. An die Fußball-WM 1974, Clementine aus der OMO-Werbung und an Steffi Graf. Die wichtigen Themen sind heute andere. Wohnen im Alter zum Beispiel.

Es kommt alles in die Jahre

Seien wir ehrlich. Die Immobilie ist in die Jahre gekommen. Die letzte grundlegende Modernisierung ist ein paar Jahre her. Der Elan, sein Heim stets und ständig auf dem neuesten Stand zu halten, die Freude über neue Möbel, neue Fliesen oder ein neues Bad ist nicht mehr so groß. Darauf weisen die langsam aber stetig sinkenden Umsätze der bundesdeutschen Baumärkte hin. Wir genießen, was wir haben. „Für uns reicht‘s.“ „Das lohnt sich ja nicht mehr.“ Sätze, die in Gesprächen mit meinen Kunden oder in der Familie und mit Freunden immer öfter fallen. Es stimmt ja irgendwie. Ist es wirklich sinnvoll, die Heizung oder die Fenster und die Wärmedämmung gegen eine moderne Variante auszuwechseln?

Auf der anderen Seite werden wir immer älter. Wir leben immer länger in den vertrauten, eigenen vier Wänden. Es stellt sich früher oder später die Frage nach einer alters- wenn nicht gleich behindertengerechten Ertüchtigung der Immobilie. Wenn Sie diese Gedanken haben, helfe ich Ihnen bei einer klarem Entscheidung für die Zukunft. Irgendwann stellt sich die Frage nach einem alters- oder behindertengerechten Umbau.


Eine Standortbestimmung

Barrierefrei, barrierearm, altersgerecht, behindertengerecht, … Es gibt eine Vielzahl von Schlagworte, um das Thema „Wohnen im Alter“. Hier gilt es für eine Bestandaufnahme, die richtigen Frage zu stellen. Schwerpunkte der Überlegung sind der bequeme Zugang zur Immobilie, die Bewegungsfreiheit in den Räumen und die Vermeidung von Gefahrenquellen. Ist die Beweglichkeit in den Räumen gewährleistet, so richten sich die Überlegungen auf die Schlafräume, die Küche und vor allem das Bad. Letztendlich kann es ein Ziel sein, eine notwendige Pflege in den Räumlichkeiten zu gewährleisten.

Die Ertüchtigung ist nicht preiswert, kann aber den Wert der Immobilie bei richtiger Planung erheblich steigern. Es ist günstig, einen Rückbau für den späteren Erwerber zu berücksichtigen. Jedes Lebensziel und jede Ausgangssituation benötigten eine individuelle und zu 100 Prozent passende Lösung.

Fragen zum altersgerechten Wohnraum

Letztendlich ist jeder Fragenkatalog nicht vollständig. Wenn Sie sich über diese Aspekte Gedanken machen, so werden Sie schnell auf weitere individuelle Fragen und auch Lösungen kommen. Ich helfe Ihnen als Hausbesitzer gerne weiter, um aus Ihrer individuellen Situation das Beste zu machen. Anruf genügt: 0211-5665063 oder 0173-7499132.

Zugang und Beweglichkeit in der Wohnung

Ist der Wohnraum ohne Stufen und Schwellen zu erreichen?
Können Treppen oder andere Höhenunterschiede durch eine Rampe, einen Aufzug oder andere Lösungen überwunden werden?
Gibt es im Treppenhaus beidseitig Handläufe?
Sind der Balkon oder die Terrasse ohne Stufen zu erreichen?
Ist der Flur mindestens 120 Zentimeter breit, damit ein Gehwagen (Rollator) bewegt werden kann?
Ist die Klingel gut hör- beziehungsweise in den Aufenthaltsräumen sichtbar?

Moment! Ich habe noch etwas für Sie: alle neuen Angebote, geldwerten Vorteile und exklusiven Seminare! Hier gratis erhalten:

Allgemeine Überlegungen für alle Räume

Haben die Türen eine Breite von 80 beziehungsweise 90 Zentimeter, damit Sie diese auch mit mobilen Transportmitteln ungehindert passieren können?
Sind in allen Räumen Fenster, die Sie leicht öffnen können?
Gibt es Stolperfallen wie Kabel, Übergänge in den Türzargen oder andere Unebenheiten?
Sind die Teppiche rutschfest verlegt?
Sind die wichtigsten Bedienelemente (Lichtschalter, Türgriffe, Steckdosen) in einer Höhe von 85 Zentimeter angebracht?
Sind der Türöffner und die Gegensprechanlage leiht zu erreichen und zu bedienen?

Engpass Badezimmer

Hat das Bad eine bodengleiche Dusche, die leicht begehbar ist?
Wenn nicht, gibt es eine Stelle im Bad, wo problemlos eine bodengleiche Dusche eingebaut werden kann und genügend Raum für Gehhilfen bietet?
Gibt es in der Dusche einen Klappsitz oder einen Hocker?
Gibt es Haltegriffe im Bad beziehungsweise sind die Wände so stabil, dass bei Bedarf Haltegriffe montiert werden können?
Ist die Rutschgefahr in der Dusche oder Wanne gegeben?
Können Sie das WC selbstständig benutzen?
Können Sie sich vor dem Waschtisch bequem setzen und sich dann im Spiegel sehen?
Schlägt die Tür des Bades und der WCs nach außen auf und kann sie im Notfall von außen entriegelt werden?
Gibt es vor dem WC und dem Waschbecken eine Bewegungsfläche von mindestens 120 mal 120 Zentimeter?

Auch die Küche steht vor Veränderungen

Hat die Küche eine Sitzgelegenheit?
Sind die Arbeitsplatte und die Kochstelle unterfahrbar, falls Sie auf den Rollstuhl angewiesen sind?
Haben Sie eine Herdüberwachung mit Abschaltautomatik?
Sind alle Küchengeräte und Küchenschränke gut erreichbar?

Wohn- und Schlafzimmer im Schnellcheck

Hat das Bett die richtige Höhe, sodass Sie leicht aufstehen können?
Ist das Bett von drei Seiten zugänglich, damit im Pflegefall ungehindert Hilfe geleistet
werden kann?

Unser Angebot

Von der Herausforderung zur konkreten Hilfe: das können wir für Sie tun. Einfach hier klicken.

Autor: Thomas Siedler, Jahrgang 1962, studierter Steuerrecht-Fachmann und erfahrener Berater in der Steuerberatung und der Wirtschaftsberatung von Unternehmen und Privatpersonen. Experte für Beratung von Immobilieneigentümern, in der Immobilienbewertung und Praktiker im Verkauf verschiedenster Immobilien.